Das Atelier

8. Januar 2021

Seit Oktober 2020 bin ich stolze Mieterin eines kleinen, feinen Atelierraumes.

Unterdrückte Kreativität. Übersteigertes Verantwortungsbewusstsein. Übertriebene Fürsorge und verdrängte Bedürfnisse. Eine gefährliche Mischung die früher oder später zum Totalausfall führt. Zum Glück habe ich die Zeichen noch (an)erkannt und rechtzeitig die Reissleine gezogen. Mich mit letzter Kraft, grosser Ausdauer und Hilfe Anderer für die Heilung der Seele und den Erhalt der Familie eingesetzt.

Dankbar TA

Blick
Blick
Blick
Blick
Blick
Alles kann nichts muss
Altbekannte Leichtigkeit
Pinselschwung
Bodenarbeitsplatz
Bodenarbeitsplatz
Tiefe
Komposition
Palette
Zufall
Work in Progress

RÄUSPERN, HUSTEN, NIESEN – Armbeuge

22. April 2020

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Der beliebte Sticker mit künstlerisch abstrahierter Anleitung zur Prävention gängiger, durch Tröpfchen übertragbarer, Krankheiten. In der dritten Auflage seit 2011.

Jetzt auch in deiner Nachbarschaft.

#daily_outfit_pic – fashion is serious.

14. April 2020

Zwischen April 2014 und November 2018 habe ich über 600 selfie-Outfitphotos geschossen. Ursprünglich wurden die Aufnahmen unter dem hastag #daily_outfit_pic auf meinem mittlerweile gelöschten Instagram Account veröffentlicht.

Für dieses Posting habe ich alle archivierten pics zusammengestellt und zeige sie hier nun in ihrer geballten Intensität der Masse.

Hintergrund der Serie war die Auslegung des „Carpe diem“, das Leben jeden Tag zu würdigen mit einem „feierlichen“, bewusst gewählten und liebevoll zusammengestellten Outfit. Marken und Trends spielten dabei keine Rolle.

Gründe warum ich die Serie nicht weiterführe: Vor einiger Zeit habe ich erkannt wie erhebender es für mich ist „gut gekleidete“ Menschen zu sehen. Befriedigender und leider seltener als meine optische Selbstzelebration. Meine Figur war immer kompatibel mit meinem Kleidungsstil. Im Laufe der Zeit hat mein Körper sich gewandelt, um mich schließlich nun vor die Herausforderung einer Neudefinition „meines“ Stils zu stellen.

welcome to the bubbalicious life of MissTA – exhibition – review

6. September 2015

Ende juli hatte ich die moeglichkeit meine neuesten arbeiten einem „breiten“ publikum zugaenglich zu machen.

ich habe einige bilder fuer knapp 3wochen in einem cafe im herzen berlins ausgestellt.

dank an stephan schlage von „mein haus am see“ fuer die gelegenheit!

einladungspostkarte

einladungspostkarte

 

 

Welcome to the bubbalicios life of MissTA

„Glücklicherweise liegt mir nichts mehr an einem Sieg, und im Malen suche ich weiter nichts als ein Mittel, mit dem Leben fertig zu werden.“

V. van Gogh

Schon als junges Maedchen zeichnete MissTA fuer ihr Leben gerne. Damals, im Hinterland der hohen Tatra, konnte Sie bis zu 8Stunden, mit nur einem Kugelschreiber und einem Blattpapier, zeichnend verbringen. Allein und zufrieden mit sich und ihrer schier grenzenlosen Phantasie. Die Jahre und Zeichnungen haeuften sich.

Eines Tages reiste das junge Ding mit einem Koffer voll Erwartungen nach Berlin.

Big artist city. Bach, Fetting, Kippenberger, Grützke…

Es begann die Zeit der Rastlosigkeit. MissTA schmiss die Schule, um in der grossen boesen Stadt zu leben.

Nach Monaten der Orientierung kaufte Sie sich in das Studium der Malerei und der Buehnenbildnerei ein, und absolvierte saemtliche Semester mit Gelassenheit bis zur Selbstaufgabe.

Frisch ausgezeichnet und bereit fuer die grossen Hallen wurde MissTA quereingefangen in die dotcom-blase. Darin schwebte die junge Wilde ein quaentchen an Jahren in denen Leinwaende zu Bildschirmen und Farbe zu Pixel wurden.

Nach dem platzen der Fruchtblase widmete sich die, mittlerweile nur noch in der hypermetaebene Malende, ausschliesslich der Aufzucht und Hausbucht.

Zeiten der einfarbigen Dunkelheit und unbestimmten Entbehrung waren das.

Nach diesem exosoziologisch motivierten Schlaganfall fand Sie nur durch ambulante Rehabilitation zurueck ins kuenstlerische Leben.

Strich fuer Strich, Farbton fuer Farbton musste sich die arme Frau ihre Lebensqualitaet zurueck ermalen.

Mittlerweile nun kann die Kuenstlerin auf eine Handvoll Jahre des Einklangs zurueckblicken.

Malen, malochen, mamasein.

Die juengsten kuenstlerischen Fruechte dieser paradiesischen Lebensform

stellt MissTA nun erstmals im ‚Mein Haus am See‘ zur Schau.

P. A. Thos

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die titel der wunderbaren bilder die hier so schlimm abgebildet sind, sind allesamt textzeilen/songtitel inspirierender lieder/bands.

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01 „Mir gefaellt’s am meisten wo die Leute seltsam heissen.“ (2015) Acryl auf Leinwand 50cm x 40cm

 

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02 „I got my motorcycle jacket but I’m walking all the time“ (2015) Acryl auf Leinwand 50cm x 50cm

 

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03 „we’ve got to reach on higher grounds“ (2015) Acryl auf Leinwand 50cm x 40cm

 

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04 „If you want to go I’ll take you back one day“ (2014) Acryl auf Leinwand 90cm x 70cm

 

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05 „I was teased by your blouse“ (2015) Acryl, Lack auf bedruckte Leinwand 100cm x 74cm

 

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06 „D for Disaster“ (2015) Acryl, Lack auf Leinwand 110cm x 100cm

 

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07 „Mir ist so langweilig, aber das Leben ist schoen“ (2015) Acryl, Tusche auf Leinwand Triptychon je 30cm x 30cm

 

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08 „What’s that? Watten ditte? Qu’est que c’est?“ (2014) Acryl auf Leinwand je 30cm x 24cm

 

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08 „What’s that? Watten ditte? Qu’est que c’est?“ (2014) Acryl auf Leinwand je 30cm x 24cm

 

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08 „What’s that? Watten ditte? Qu’est que c’est?“ (2014) Acryl auf Leinwand je 30cm x 24cm

 

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08 „What’s that? Watten ditte? Qu’est que c’est?“ (2014) Acryl auf Leinwand je 30cm x 24cm

 

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09 “satisfaction feels like a distant memory“(2014) Acryl auf Leinwand Diptychon je 30cm x 24cm

 

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09 “satisfaction feels like a distant memory“(2014) Acryl auf Leinwand Diptychon je 30cm x 24cm

 

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10 „i was never a breast man, anyway“ (2014) Acryl auf Leinwand 80cm x 60cm

 

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11 „people they ain’t no good“ (2014) Acryl, Kreide auf Leinwand kaschierten Karton 40cm x 30cm

 

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12 „a crack on the head is what you get for asking“ (2014) Acryl, Kreide auf Leinwand kaschierten Karton 40cm x 30cm